Neues aus dem Verein

Jugendkonzert des Musikvereins unter dem Motto „Disney and Friends“ 

Beim Jugendkonzert am 5. Mai durfte unsere Musikverein-Jugend vor einer vollen Gemeindehalle ihr Können darbieten.

Schon mit der Einfangsfanfare von 20th Century Fox wurden die Zuschauer auf große Filmerfolge eingestimmt. Mit der Bläserklasse 3 und 4 ging das Programm dann richtig los. Die Bläserklasse 3 hat ihre Instrumente erst seit Februar im Einsatz und somit waren mache vor ihrem ersten Auftritt recht nervös. Schon routinierter gab sich die 29-köpfige Bläserklasse 4 mit ihrem Programm. Ein besonderes Highlight lieferte die Blockflöten-AG der Klasse 2. Nach dem Auftritt hatten wir als Verein und auch die Rektorin der Grundschule dem Publikum zu bieten. Mit der Übergabe der Kooperations-Urkunde besiegelten wir das Angebot der Blockflöten, sowie der Rhythmus-AG in Klasse 2 der Grundschule Schönaich.

Übergabe der Kooperationsurkunde

Im Anschluss gab es einen Wechsel auf der Bühne und der Spielkreis, der mittlerweile zu einem stattlichen Orchester herangewachsen ist, nahm auf der Bühne Platz. Mit bekannten Musicalmelodien ließen sie so manchen Zuschauer im Takt mitwippen. Das Jugendblasorchester vervollständigte den Reigen und präsentierte nicht zuletzt Highlights aus dem Musical „Aladdin“, das wir erst im März live erlebt haben und somit als „Aladdin-Insider“ so manchen fliegenden Teppich schweben ließen. Unsere diesjährigen Lehrgangsteilnehmer durften sich dann noch die Glückwünsche des Publikums und ein kleines Präsent abholen, bevor im Tutti die geballte MV-Jugend- Power mit ca. 100 Musikern „Smoke on the water“ erklingen ließ.

 

Jazz und Genuss

Wenn beerig, fruchtige Aromen den Gaumen umspielen, wenn betörender Duft die Geruchsnerven umspielt, wenn sanfte Saxophonmelodien und präzise Trompetenakkorde den Ohren schmeicheln und wenn launige Ansagen die Lachmuskeln kitzeln dann heißt es beim Musikverein Schönaich wieder „Jazz und Genuss“.

Eine bewährte Kombination von leckerem Essen, erlesen Weinen und smarter Big Band Musik die durch witzige Ansagen garniert wird und die am vergangenen Wochenende wieder für zwei ausverkaufte Abende im Probenlokal des Musikvereins sorgten. Ohne besondere Werbemaßnahmen waren die Plätze wieder in Rekordzeit ausverkauft.

Was die Big Band des MV Schönaich unter der routinierten Leitung von Klaus Kreczmarsky wieder präsentierte, war eine abwechslungsreiche Mischung aus Pop-, Rock-, Big Band, Swing und Latin-Titeln, die dem Publikum außerordentlich gefiel. Den prägnanten Auftakt machte der bekannte „Watermelon Man“ von Herbie Hancock. „Noodlin‘“ bezeichnet nicht nur eine besondere Art des Fischfangs sondern steht auch für das lässige herunter spielen eines Musiktitels. Diese Lässigkeit legte auch die 19-köpfige Formation bei diesem coolen Swing im Count Basie Stil hin. Schon beim nächsten Stück durfte Wolfgang Völmle, der auf bekannt humorvolle Art durch den Abend führte, Sängerin Birgit Glaser begrüßen. Mit „Chuck E’s in Love“ von Rickie Lee Jones nahm sie das Publikum gleich gefangen. Es folgte ein weiterer Gesangstitel mit „Valerie“. Bekannt wurde der Song durch die bereits im Alter von 27 Jahren verstorbene Sängerin Amy Winehouse. Eine der wohl ungewöhnlichsten Nummern, die das Dave Brubeck Quartett geschrieben hatte, war „Blue Rondo a la turk“, das in einem ungeraden neunachtel Rhythmus daher kommt. Aber auch diese Herausforderung wurde von den Musikerinnen und Musikern souverän gemeistert. „Killing me softly“ war im Jahr 1973 Nummer 1 in den amerikanischen Charts. Es war einer der wohl größten Hits in der Karriere von Roberta Flack. An diesem Abend wurde der Song von Birgit Glaser und der MV Big Band performt.  „Big Swing Face“ ist der Titel des achten Albums des amerikanischen Sängers und Pianisten Bruce Hornsby. Mit dem gleichnamigen Titel fand die Formation des Musikvereins wieder zu den Wurzeln der Jazzmusik zurück.

Der zweite Teil startet mit „Cold Duck Time“ ebenso flott wie der erste aufgehört hatte. Die kalte Ente ist eine alkoholhaltige Bowle, die im Wesentlichen aus Wein und Sekt besteht. Das Getränk wurde im 17. Jahrhundert in Deutschland oft nach dem Essen gereicht. Der Eigentümer eines Weinkellers in Detroit brachte das Getränk in den 1930ern Jahren in die USA, wo es zum Renner wurde. Die zahlreichen Solisten in den Reihen der Band durften sich dann bei dem Latin-Titel „Abaco“ von Scott Stanton. Es ist gleichzeitig auch eine zu den Bahamas gehörende Inselgruppe. Gesanglich punkten konnte Biggi Glaser mit „A Natural Woman“, „Cant by me love“ und „The Lady is a Tramp“. Bei letzterem im Duett mit Klaus Kreczmarsky. Die Titelmelodie der Kultfilmserie „Mission: Impossible“ war dann wieder fast jedermann unter den Gästen geläufig. Den Abschluss bildete ein Titel von Jazz-Ikone Sammy Nestico, der nicht besser zu diesem Abend hätte passen können: „The Joy of Cooking“. Hier zeigten die Musikerinnen und Musiker noch einmal ihr ganzes Können. Natürlich durften die Protagonisten nach solch musikalischen Leckerbissen die Bühne nicht ohne Zugabe verlassen. Mit „The Pink Panther“ und „Big Spender“ verabschiedeten sich Bläser und Sängerin nun endgültig von einem restlos begeisterten Schönaicher Publikum. Die Kombination „Jazz und Genuss“ wird auch im nächsten Jahr eine Erfolgsformel bleiben.

Jazzmusiker



Sängerin Birgit Glaser

Zwei weitere Sterne auf dem „Walk of fame“ des Musikverein Schönaich

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung am vergangenen Wochenende ehrte der Musikverein Schönaich auch zahlreiche aktive und fördernde Mitglieder.

Für 10 Jahre fördernde Mitgliedschaft wurden Florian Brandt, Zuzana Minis, Christoph Tistler, Elke Wagner-Zukunft und Hubert Wintermantel geehrt. Seit 20 Jahren unterstützen den Verein Margarete Reichert, Bernd Hunger, Mike Baur, Birgit Krauß und Albrecht Wolf. Bereits seit 30 Jahren leisten Hans Zundl, Dietmar Braschel, Jochen Eng, Ernst Rieth und Lothar Schimpf ihren Beitrag. Auf 40 Jahre können Horst Jaus, Werner Seebode, Wolfgang Böckle, Bernhard Gärtner, Fritz Hablitzel und Heiko Rebmann zurückblicken. Seit 50 Jahren Mitglied sind Jörg Dietrich und Willi Rebmann. 60 Jahre Mitglied im MV Schönaich sind Bernhard Baur, Karl Schmid und Werner Wolf. Sogar schon 70 Jahre halten dem MV Schönaich Adolf Binder, Erich Krämer, Hermann Krämer, Hubert Rotter, Walter Rotter, Albert Schlecht und Rudi Schönleber die Treue.

Kreisverbandsvorsitzender Gerhard Weißenböck durfte die Ehrungen der aktiven Mitglieder vornehmen. Die Ehrennadel in Bronze für 10-jährige aktive Tätigkeit erhielten Konrad Schmauder (Posaune), Jana Wagener (Klarinette) und Matias Wolfer (Horn).

Für 15 Jahre Tätigkeit im Ausschuss wurde Thomas Klein mit der Förderermedaille in Silber geehrt.  

Für 70-jährige aktive Tätigkeit im Musikverein Schönaich erhielten Hans Hildebrand und Anton Proszamer vom Blasmusikverband die Ehrennadel in Gold mit Diamant und Ehrenbrief. Von Ihrem Musikverein erhielten Sie neben einer Urkunde und einer Ehrennadel jeweils einen Stern auf dem „Walk of fame des MV Schönaich“ im Probenlokal. Diese Auszeichnung erhielt bislang nur der im letzten Jahr verstorbene Ehrenvorsitzende Uli Rebmann für seine damals auch bereits 70-jährige Tätigkeit an der Trompete.

Im Jahr 1949 wurde Hans Hildebrand von dem Musiker Otto Hablitzel für die neu zu gründende Jugendkapelle geworben. Es wurde bestimmt, dass Hans Posaune spielen sollte. Von einem älteren Musiker bekam er dann eine Jazzposaune, die dieser aus der amerikanischen Kriegsgefangenschaft mitgebracht hatte. Dank seines fleissigen Probenbesuchs durfte Hans dann beim ersten Wertungsspiel bei einem Bezirksmusikfest in Musberg nach dem zweiten Weltkrieg mitspielen. Auch bei der Hochzeit von Hans und Lore durfte der Musikverein Schönaich nicht fehlen. Und so spielten die Schönaicher Musiker als Tanzkapelle im Schönbuchsaal in Böblingen. Auch beim Bau des neuen Probenlokals in der Bühlstraße war Hans tatkräftig mit dabei und montierte zusammen mit anderen Musikkameraden die Decke. Sein weiteres Hobby, die Malerei, konnte Hans konnte Hans sehr gut bei den jährlichen Besuchen in Südtirol ausleben. Im Auerhof in Natz hängen einige Ölgemälde und Zeichnungen von ihm.

Auch Anton Proszamer kam im Jahr 1949 zum Musikverein Schönaich. Da nur noch zwei Instrumente zur Auswahl standen, entschied er sich für die Klarinette. Ein paar Jahre später schenkte ihm sein älterer Bruder ein altes Saxophon. Das Spielen des Instruments brachte sich Toni selbst bei. Der Musikverein Schönaich war damals im Kreisverband Böblingen der erste Verein, der dieses Instrument besetzt hatte. Als 1968 eine neue Jugendkapelle gegründet wurde er gebeten, das Amt des Dirigenten zu übernehmen. Toni besuchte mehrere Dirigentenkurse und erinnert sich gerne an die vielen Erlebnisse, Kritikspiele und Auslandsreisen mit seiner Jugendkapelle zurück. Bis ins Jahr 1985 blieb er Jugenddirigent. Als Interimsdirigent erspielte sich Toni mit dem Großen Blasorchester im selben Jahr bei einem Wertungsspiel in Magstadt einen 1. Rang mit Auszeichnung. Im Jahr 1991 war er Gründungsmitglied eines vereinseigenen Saxophon-Ensembles, das bis heute existiert. Seit 2009 spielt Toni das wichtige Instrument Bassklarinette im Sinfonischen Blasorchester des Musikvereins.

Beide Musiker betonen, wie wichtig in all den Jahren die Unterstützung durch ihre Frauen für ihr Hobby die Blasmusik war.

Die geehrten aktiven und fördernden Mitglieder zusammen mit Vorstand Regina Dvorak-Vucetic und Kreisverbandsvorsitzendem Gerhard Weißenböck

 

Der Musikverein Schönaich blickt in eine rosige Zukunft

Am 23. Februar fand die diesjährige Jahreshauptversammlung des Musikverein Schönaich im Probenlokal in der Bühlstraße statt. Rund 100 Mitglieder waren der Einladung gefolgt. Das Grußwort sprach dieses Jahr Landtagsabgeordneter Paul Nemeth. Auf gewohnt lockere Weise moderierte Ausschussmitglied Harry Baur durch die kurzweilige Veranstaltung. Im Anschluss an ihre Berichte durften die Ressortverantwortlichen jeweils ihr „Wort des Jahres“ auf eine Tafel schreiben. Begrüßt wurden die Gäste durch Vorständin Regina Dvorak-Vucetic, die auch gleich einen Rückblick auf das Jahr 2018 gab. „Das Jahr bestand aus einem guten Mix aus Bewährtem und Neuem“, empfand sie. So erwähnte Sie als eines der Highlights den Besuch der Plüderhäuser Musiktage im Juli.

Dirigent Rainer Bauer stellte fest, dass sein kritischer Bericht aus dem Vorjahr Wirkung gezeigt habe. Ergebnis war ein sehr gutes Kirchenkonzert und ein gutes Weihnachtskonzert gewesen. Und auch den Auftritt beim Entengassenfest habe das Orchester souverän gemeistert. Auch für ihn waren Auftritt und Stimmung im Festzelt in Plüderhausen beeindruckend. „Ich freue mich jetzt jedes Mal, wenn ich in die Probe fahre“. Mit Spaß an der Sache möchte er auch an die bevorstehenden Wertungsspiele dieses Jahr in Bempflingen und in Osnabrück ran gehen. Musikvorstand Wolfgang Völmle konnte den Aufwärtstrend mit Zahlen unterfüttern. Auch der Probenbesuch hatte sich verbessert. Wobei Völmle selbst der eifrigste Musiker war und alle Proben besucht hat. Neben 38 Proben des Sinfonischen Blasorchesters standen auch noch 14 Proben der Jazz-Formation an und diverse Auftritte von Ensembles, bei Geburtstagsständchen und Beerdigungen.

Jugendleiterin Susanne Lindemann-Spieß lobte die sehr gut funktionierende Jugendarbeit. Sie hob den Auftritt des Jugendblasorchesters in Tripsdrill hervor, bei der die Jugendlichen eine gute Figur machten sowie die Teilnahme beim Wertungsspiel im Herbst, bei dem sich das Orchester gegenüber dem Vorjahr noch einmal deutlich steigern konnte. Das Jugendkonzert am 5. Mai 2019 wird unter dem Motto „Disney & Friends“ stehen.

Organisationsvorstand Patrick Kreis richtete den Focus auf die Veranstaltungen. Die bestehenden regelmäßigen Veranstaltungen könnten vom Verein gut gemeistert werden, mehr sei aber momentan nicht möglich. Auch an der Innovationsfähigkeit sollte noch gearbeitet werden. Der Weihnachtsmarkt soll ein neues Konzept erhalten. Ebenso wünscht er sich eine stärkere Verknüpfung der Themen „Musik“ und „Event“.

Für das vergangenen Jahr konnte Jochen Binder, Vorstand für Finanzen und Verwaltung, nur einen kleinen Gewinn ausweisen. Dies lag vor allem an einer verregneten Himmelfahrtshocketse, bei der man noch mit einem blauen Auge davon kam aber auch an Investitionen in die Ausbildung der Jugendlichen, in Instrumente, Noten und Uniformen. Angst und Bange braucht einem aber nicht zu werden, da der Verein über ein ordentliches Vermögen verfügt. Es soll auch 2019 investiert werden. In den Besuch des Bundesmusikfests in Osnabrück, in zusätzliche Orchesterpulte und in die Renovierung des Proberaums. So konnte schließlich auch Kassenprüfer Martin Tistler bestätigen, dass bei den Finanzgeschäften des Vereins alles in Ordnung ist.

Die Entlastung des Vorstands übernahm dann Bürgermeister Dr. Daniel Schamburek. Er bedankte sich bei den Verantwortlichen für die angenehme Zusammenarbeit und bestätigte dem Auditorium, dass der Verein starke Interessenvertreter habe von denen er sich immer sehr umfassend informiert gefühlt habe. So erfolgte schließlich auch die Entlastung des Vorstands ohne Gegenstimme.

Der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) war es hauptsächlich geschuldet, dass eine Anpassung der Vereinssatzung erfolgen musste. Auch gegen diese Änderungen hatten die Mitglieder nichts einzuwenden. Harry Baur konnte darüber berichten, dass sich der Musikverein Schönaich im vergangenen Jahr mit diesem Thema sehr intensiv befasst hat und in diesen Dingen nun optimal aufgestellt sei.

Und wie geht es weiter? Die Antworten darauf hatte Regina Dvorak-Vucetic: Zunächst steht der bereits wieder ausverkaufte Jazzabend an bevor es im Mai zuerst auf ein Wertungsspiel nach Bempflingen und danach auf das Bundesmusikfest in Osnabrück geht. Außerdem hat der der MV Schönaich eine Einladung zu einem Musikfestival nach Shanghai im September erhalten. Ereignisreiche und spannende Tage stehen den Musikerinnen und Musikern also auch in diesem Jahr bevor.

Die Vorstände Regina Dvorak-Vucetic und Jochen Binder mit Bürgermeister Dr. Daniel Schamburek und Paul Nemeth

Hans Hildebrand, Toni Proszamer und Vorständin Regina Dvorak-Vucetic mit den Sternen

 

Jugendblasorchester holt sich eine „1“ beim Wertungsspiel

Am vergangenen Samstag nahm das Jugendblasorchester des Musikvereins beim 55. Jugendwertungsspiel der Bläserjugend des Kreisverbandes Böblingen für Konzertmusik teil. Die 36 Jugendlichen traten in der Kategorie 2 mit den Stücken „Serengeti“ von John Higgins und „Atztec Fire“ von Jay Bocook an. Das Wertungsspiel fand in Unterjettingen statt. Auch einige Helfer und Fans hatten den Weg nach Unterjettingen gefunden und unterstützten die Jungmusiker nach Kräften.

Am Abend wurden dann die Ergebnisse bekannt gegeben. Das Jugendblasorchester des Musikverein Schönaich e. V. hatte sich 85,2 Punkteund damit die Note „sehr gut“ erspielt. Dies bedeutete gegenüber dem Vorjahr noch einmal eine deutliche Steigerung!

Der Musikverein gratuliert recht herzlich und ist stolz solch tolle junge Musikerinnen und Musiker in seinen Reihen zu haben. Ein herzlicher Dank geht an Dirigentin Sabrina Buck und Jugendleiterin Susanne Lindemann-Spiess für die erfolgreiche Arbeit.